Lyrik Siegfried Kopf

... oder, meine Lebensgeschichte

"Zeit ist ewig neu"

In My Life

The Beatles

Gastbeiträge I - Lyrik

und Vorstellung der Autoren und Künstler

VERLIEBT

IN DIESE WELT

Da schwimmt eine Blüte im Morgentau

ein Hund der an einen Autoreifen pisst

ein Soldat der sein Gewehr vergisst

oder am Himmel ein Flieger der schimmert blau

Lerchen die singen im lauen Sommernachtswind

Pferde die appetitlich aufeinander springen

Regentropfen die frische Lüfte bringen

ein Kriegsverbrecher der schmust

mit seinem Enkelkind

viele Hände die ineinander greifen

nach dem Säen das Wachsen miterleben

im Sommer an einer kühlen Mauer lehnen

im Vorbeigehen einen Körper streifen

Katzenschnurren in Ohrnähe bei Nacht

ein Gespräch ohne den Mund zu bewegen

mich müde neben dir ins Bett zu legen

der Traum der den Schlaf eines Kindes bewacht

Ich liebe die Dinge in ihrem Entstehen

das Moment wo der Samen in die Furche fällt

wobei man nicht weiß was daraus wird

alles kommt wie es kommen muss

und die Gewissheit tut gut

Eine Lotusblüte im glänzenden Haar

die Beine von der Brandung umspülen lassen

Knoblauchduft in sizilianischen Gassen

zu wissen was du sagst ist wahr

die herrlichen Hände von alten Menschen

der untergehenden Sonne nachzulaufen

in einer Arbeit vertieft sich die Haare zu raufen

seine Liebe an die ganze Welt zu verschenken

ein herzhaftes Lachen in meiner Hand

im Wald plötzlich einem Tier zu begegnen

wildfremde Menschen die sich einander segnen

der erste Schritt auf dem Weg ins fremde Land

sich in einer Liebe selbst zu finden

die Ruhe aus der kranke Seelen schöpfen

wenn fremde Menschen sich einander öffnen

zu sehen wie die Wolken am Horizont verschwinden

Ich liebe die Dinge in ihrem Entstehen

das Moment wo der Samen in die Furche fällt

wobei man nicht weiß was daraus wird

alles kommt wie es kommen muss

und die Gewissheit tut gut 

Text: ©Bert van Londen

Fotos: "Strandleben 4" und "Phase Gelb 4" ©Bert van Londen

Im Schenken schenken______________________________________

Es ist die Zeit

der Eitelkeiten,

die Zeit

gediegener Albernheiten.

Hier ein Schächtelchen

beschleift nach alter

Weise,

so wandeln wir

in immer gleichem Kreise.

... und draußen

die Flocken,

wie sie tanzen durch

Wolken und Wind,

rings herum,

damit wir nicht ganz

so verloren sind.

A light carries

Fir green

and strangely alien

now is the time.

Lifts empty shadows

gently upwards,

reminds of satisfaction.

So weit von mir

zeigt sich in Bildern

Blicke, Umarmung und

eine Hand,

zur leisen

Weihnachtsmelodie

umschlingt mich ein

Familienband.

Manchmal vergesse ich

diese Zeit

und frage mich,

was übrig bleibt.

Candlelights off

Illusions

now paint wishes

On Wall.

Draw hopes

in the middle of dreams

search and find

your hand too.

Come in,

You strange wanderer!

I share with you

Bread and wine

Then I ignite

to you

a candle

and Christmas Eve

will it be.

... and flakes,

they dance through

Clouds and wind

all around,

since we don't

are lost.

Text: ©Gabriele Höpken, Dezember 2011

Foto: ©Karolina Marsula

Meine Gäste ___________________________

Lily Magdalena, Ditzingen

http://lily-magdalena.jimdo.com

Tanja Heil, Hemmoor

Karolina Marsula, Berlin

http://marsula-design.jimdo.com/

Su Zahu, München

http://blog.suzahu.de/

Gabriele Höpken, Kißlegg

Andrea Thierbach, Wuppertal

www.andreathierbach-kunst.de

Eva Wagner, Wien

www.eva.kuenstlerstadt.at

Meine Lektorin______________________

Petra Schmidt, Köln http://www.lektorat-ps.de/

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Kurzgeschichte von Lily Magdalena:

"Hübsche Fassade"____________________

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Glücklich wähnt man den Moment,

den man stets als Glück erkennt!

©Gabriele Höpken, 15-09-2011

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Auf dieser Seite werde ich über die Zeit

Gastbeiträge veröffentlichen - machen Sie mit, senden Sie mir eigene Texte, Fotografien und/oder Kunst. Ihr Name wird veröffentlicht - die Rechte Ihrer Urheberschaft bleiben bei Ihnen. Ich freue mich auf Ihren Beitrag ...

Foto: ©Lily Magdalena

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Schau' ich Dich an

mit all' Deinen Fehlern

doch liebenswert

mit all Deinen Ängsten

doch voller Hoffnung

und neuer Ideen -

schau' ich in einen Spiegel

©Astrid Kühl

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"FREi!

Meine Vergangenheit

war unerträglich

und

oft weinte ich

bitterlich

Ich versteckte mich

in meinem Zimmer

und war mir sicher

hier bleibe ich

für immer

Doch

nun habe ich gemerkt

Die Welt ist schön

und das Leben

muss immer weitergehen

So viel Zeit meines Lebens

habe ich verpasst

und die Welt

dabei immer nur gehasst

Doch

das ist jetzt vorbei

denn ich weiß

ich bin jetzt frei

Ich bin frei

wie der Vogel im Wind

und nicht mehr

das hilflose Kind

Meine ganze Zukunft

liegt vor mir

und ich lebe nicht mehr

im Käfig wie ein Tier

Ich werde mein Leben leben

und einfach alles geben

Ohne Dich

ist mein Leben besser

und einfacher

und jetzt

habe ich

einen starken Überwacher

einen

an ihm kommt keiner vorbei!

er ist stärker

als jede Polizei

... ich bin frei!"

Text: ©Tanja Heil, Zeichnung: "green one" - ©Karolina Marsula

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Und die Erde

umschloss

den anderen Planeten

in sich

als wären sie selbst

seit langem

ein liebendes Paar

in Co-Existenz

ihres Seins

Text und Zeichnung: ©Karolina Marsula _____________________________

Jeder Tag gleicht einem Kampf

Den man verwurzelt übersteht

Nach außen zeigt man keinen Schmerz

Niemand soll die Wahrheit seh'n

In jeder Stunde die man lebt

Muss man weiter aufrecht geh'n

Egal wie tief die Wunden sind

Niemand soll die Wahrheit seh'n

Text: ©Tanja Heil, Zeichnung: ©Karolina Marsula, "the shit of life"

Ein Zwiegespräch der Liebe_________________________________

Text und Bild: ©Su Zahu

"Ich bin's nur",

sagte die Liebe,

rufend, klagend zu dem,

bei dem sie tief verborgen liege.

"Nimm mich hin

oder zieh eine andere Spur."

"Dann zieh los und folge deiner Spur.

Deine Tiefe beschwert mich nur.

Einst war die Sehnsucht leicht.

Nur sich selbst hat sie gereicht.

Nach klaffenden Wunden durch die Zeit

bin ich nicht mehr so schnell bereit.

Bemüh' nicht mein Herz!"

"Jetzt zier dich nicht so.

Du lieb gewonnener Geist,

weg mit dem Schwur

der nur Herzen vereist.

Lauf los ...

Genieße!

Lege dein Gesicht in Wintertage

Alles wird gut sein.

Weg mit der Plage

Lieb Freundin, wach' doch auf.

Der Morgen ist schon da.

Wie schön kann es sein,

im Zauberwald zu liegen.

Ein Ort, an welchem Barden

dem Ruf der Feen erliegen."

_________________________________________Das Virtuose 2011

Sie liebten sich so virtuos

so grenzenlos tief

so rein planlos in ihrem chaotischen Los

ihrer Zweisamkeit

denn so zerreißend war ihre Leidenschaft zueinander

sie atmeten gegenseitig den süßlichen Geruch

des anderen tief in sich ein

um ihn nie wieder für sich zu vergessen

Sie zerschmolzen ineinander

und formierten sich neu wie Sterne am Himmel

Sie umarmten sich

sahen sich tief in die Augen

und wussten alles

dass alles

was sie nicht mehr auszusprechen brauchten

und

alles um sie herum verschwand

und nur sie beide waren da

und der Traum

der ewigen Zweisamkeit der Seelen begann

in einem Universum

der Unendlichkeit

Text und Zeichnung: ©Karolina Marsula _____________________________

Copyright © Gastbeitrag - alle Rechte vorbehalten

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